Fotopostkarte
Weiß Ferdl, Revoluzzi
1919
Am 7. November 1918 kam es in München zur Revolution und die Räterepublik wurde ausgerufen. Die Revolution erfasste ganz Deutschland und der Kaiser musste abdanken und floh in die Niederlande. Auch der bayerische König Ludwig III. floh. Deutschland war nun Republik. Die Revolution war für Weiß Ferdl ein Schock. In seinem Revoluzzer-Lied schildert er mit einem humorvollen Unterton die Revolutionäre als wild gewordenen Pöbel, der sich an allem vergreift, was nicht niet- und nagelfest ist.
Im Refrain des Liedes heißt es:
„Revoluzzi lazzi lizzi lazzi holaradirum
All's drahn ma um, all's kehrn ma um
All's schmeiß' ma um!“
Des Revoluzzer-Lied machte Weiß Ferdl noch populärer als er schon war. Man kann Weiß Ferdl als politischen Künstler in einem volkstümlichen Mantel bezeichnen, der sich selbst als bayerischer Nationalist verstand und sich zu national-konservativen Kreisen, besonders zur NSDAP, hingezogen fühlte.
Im Refrain des Liedes heißt es:
„Revoluzzi lazzi lizzi lazzi holaradirum
All's drahn ma um, all's kehrn ma um
All's schmeiß' ma um!“
Des Revoluzzer-Lied machte Weiß Ferdl noch populärer als er schon war. Man kann Weiß Ferdl als politischen Künstler in einem volkstümlichen Mantel bezeichnen, der sich selbst als bayerischer Nationalist verstand und sich zu national-konservativen Kreisen, besonders zur NSDAP, hingezogen fühlte.
Weiß Ferdl, Weiß Ferdl, Revoluzzi, 1919, Fotopostkarte, Valentin-Karlstadt-Musäum, München
https://www.valentin-karlstadt-musaeum.de/sammlung-online/objekte/objekt/weiss-ferdl-revoluzzi-6006237