Aktuelles

über, unter und aus dem Musäum

Karl Valentin Liesl Karlstadt - Der Mondraketenflug

Endlich ist das Musäum wieder geöffnet - alles Wichtige für Ihren Besuch finden Sie hier:

Mit einem rauschenden Fest sind Liesl Karlstadt und Karl Valentin wieder in ihr Isartor eingezogen. Liesl Karlstadt widmen wir eine völlig neu gestaltete Ausstellung, und auch in der Ausstellung zu Karl Valentin wurde gezaubert. Wichtige Interventionen bereichern nun die Ausstellung zu den Münchner Volkssänger*innen, im Turmstüberl wurde in der Sammlung gestöbert, um-und ausgestellt. Der Charme des Cafés ist geblieben.

Das Wichtigste für Ihren Besuch in Kürze:

  • Erwachsene zahlen 3,99 Euro Eintritt, Kinder und Jugendliche unter 18 und Auszubildende haben freien Eintritt. 
  • Es gibt zahlreiche Ermäßigungen z.Bsp. für Rentner*innen 
  • Führungen können gerne per Mail an vermittlung.vkm(at)muenchen.de angefragt werden. Eine Führung kostet 90 Euro zzgl. Eintritt. weitere Infos unter Führungen
  • Reservierungen für das Turmstüberl gerne telefonisch unter 089-293762 oder per Mail unter turmstueber(at)live.de

Weitere Infos haben wir in unsere Besucherinfo zusammengefasst.

Besuchen Sie auch die Sonderausstellung „Sternenstaub und Meeresgrund“ von Miriam Frank und Philipp Liehr. 

 

 

Das Münchner Herz mit Innenbeleuchtung

Das Münchner Herz

München war Karl Valentins große Liebe. Nur wenige kannten das verborgene Herz dieser Stadt besser als er. Oft hat er mit seiner als Regenschirm getarnten Wünschelrute den versteckten Ort aufgesucht, um Herz und Seele Münchens zu erspüren. Lange blieb dieser Ort geheim, aber endlich am 27. Juli 19621 gelang es einem Konsortium ausgewiesener Karl Valentin Kenner*innen das Rästel zu lösen. Sie entfernten alle Satzzeichen und Zahlen aus Valentins Gesamtausgabe und berechneten aus der entstandenen Buchstabensuppe die Koordinaten der Stelle, an der das Münchner Herz zu finden war: unter dem Isartor.2
Aber erst bei der Generalsanierung des Isartors und den umfangreichen Tiefbaumaßnahmen3 im Zuge der Olympischen Spiele 1972 konnte das Organ geborgen und gesichert werden
Seither schlägt das Herz im Valentin-Karlstadt-Musäum, das es im Sinne seines besten Kenners und Entdeckers bewahrt.

Es schlägt im Isartor!

1 Am selben Tag gewann auch Dorit Lilowa mit Ihren Vorschlag „Weltstadt mit Herz“ den Wettbewerb für einen neuen Werbeslogan für die Stadt München. Nichts geschieht zufällig!

2 Dass der Grundriss des Isartor also nicht grundlos an ein Herz erinnert und von seinen Erbauern wohl genau wissend so geplant worden war, löste beim Konsortium Rufe wie „ Ach so!“ „Ja freilich, ganz logisch“ und „Unübersehbar!“ aus. Bisher hatte einfach der Überblick über die Lage gefehlt und der Mut den Münchner Stadtplan auf den Kopf zu stellen.

3 Natürlicherweise wurde dann auch die verkehrstechnische Hauptschlagader Münchens - die Stammstrecke - unter dem Isartor verlegt. Wo sonst.

Idee, Umsetzung und Herzblut: Maria Hafner & Steve Hofmann
Matthias Steinberger (Schreinerei & Elektrik), Thomas Harrer (Pariser Stoff), Martin
Jonas (Festzeltinspirationen), Gerald von Foris (Gold)

Zum ersten Mal präsentierte das Valentin-Karlstadt-Musäum das Münchner Herz im Rahmen der Olympiaparade am 2.Juli 2022 den Münchner Bürger*innen.
Es musizierte und paradierte die Musäumskapelle (Sabine Rinberger, Renate Luba, Magali Mattern, Regina Riedler, Maria Hafner)  zusammen mit Josef Zapf, Michael Gumpinger, Verena Richter, Steve Hofmann, Michael Reiserer und Felix Rinberger. Das Herz trugen Kathrin Fändrich, Imke Mumm, Laura Beck, Evangelos Matschke, Lars Jakobeit, Matthias Steinberger, Lutz, Robert und Rupert.

Herzlicher Dank an alle!

Das Münchner Herz - nur original mit goldenem Dackel!