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Weiß Ferdl bei Hitler
1933
In seinem Buch „Weiß Ferdl guat troffa“, erschienen im Hugendubel Verlag 1933 zum 50. Geburtstag von Weiß Ferdl, beschreibt dieser seinen künstlerischen Werdegang und erzählt von seinen Reisen, seinen Erfolgen und von seinen privaten Vorlieben. Das Buch endet mit einem stolzen Bericht über Weiß Ferdls Besuch bei Adolf Hitler auf dem Obersalzberg. Auf dem Bild sieht man links Weiß Ferdl, in der Mitte Adolf Hiltler und rechts den damalige Staatsminister Hermann Esser.
V05375_04a_Schallplatte Gleichgeschaltet
Die ersten beiden Strophen aus Weiß Ferdls Lied „Gleichgeschaltet“ von 1933, in dem er Adolf Hitler als Elektriker lobt, der Deutschland von Wechselstrom auf Gleichstrom umgeschaltet hat:
„Früher gabs so viel Parteien, deshalb auch viel Reibereien, bis dann kam ein Ingenieur und sprach nein so geht’s nicht mehr. Weg mit allen Wechselströmen, woll'n wir wieder Gleichstrom nehmen. Er hat aus und umgeschaltet: Gleichgeschaltet, gleichgeschaltet.“
„Hat man Zeitungen gelesen, früher, ist man blöd gewesen. Die schrieb: Bravo, richtig, Heil die andere grad's Gegenteil. Doch das Geld kannst Dir jetzt sparen, liest du eine bist im Klaren, gleichlautend sind all gestaltet: Gleichgeschaltet, gleichgeschaltet.“
Weiß Ferdl, Weiß Ferdl bei Hitler, 1933, Druck, Valentin-Karlstadt-Musäum, München
https://www.valentin-karlstadt-musaeum.de/sammlung-online/objekte/objekt/buch-weiss-ferdl-guat-troffa-seite-151-weiss-ferdl-bei-hitler-6006260